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Grußwort

Liebe Freunde und Wohltäter und jene, die Interesse an unserer Arbeit gefunden haben!

Pace et Bene!

Unter dem Titel „Heimat der Nächstenliebe“ werde ich in wenigen Tagen den Quadriga Preis erhalten. Das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und Freude. Verstehe ich diesen Preis nicht nur als persönliche Anerkennung für meinen Einsatz für die Armen, alten und kranken Menschen, sondern insbesondere als Anerkennung für das großartige Netzwerk der Nächstenliebe, das ich zusammen mit vielen Freunden und Mitglieder des Sozialwerkes für und mit den Armen und Kleinen in Rio de Janeiro aufbauen konnte.

Pater Eckart VOT

Wir alle haben uns zusammengefunden, um Heimat all denen zu geben, die schutzlos sich selbst überlassen wurden, und so keine Chance hatten ein würdiges Leben zu führen. Allen, die ihrer Menschenwürde beraubt waren, rechtlos, sprachlos, ausgestoßen sind wollen wir zu  mehr Menschlichkeit helfen, zu einem menschenwürdigen Lebensraum, und zu neuen Zukunftsperspektiven für ihr Leben.

Mit großer Achtung und Ehrerbietung denke ich an all jene, die mich seit Beginn meiner Missionarstätigkeit in Brasilien begleitet und unterstützt haben. In besonderer Weise danke ich jenen, die mir halfen als 1987 die Sorge für das Sozialwerk des Drittordens der Franziskaner in Rio de Janeiro als Leiter übernommen habe.

Mit Hilfe vieler einzelner Wohltäter, kirchlicher und staatlicher Institutionen  konnte ich das Krankenhaus sanieren, die Hafenschule von der Grundschule zur Hauptschule und mit Berufsschule weiterführen, das Gymnasium Sonja Kill errichten, das Humanisierungsprojekt für die gesamte Bevölkerung des Hafenviertels durchführen, die Gemeindezentren in verschiedenen Favelas im Großraum von Rio unterhalten und so mir halfen meinen franziskanischen Dienst an den Armen und Schwachen zu realisieren.

Noch Vieles gibt es zu tun. So möchte ich gerne die Ausbildungswerkstätten für Jugendliche und Erwachsene im Hafengebiet erweitern, eine Hotelfachschule einrichten und eine Heimat den Obdachlosen der Stadt Rio de Janeiro schenken.

Ihnen allen, die mich in dieser Arbeit begleitet haben und auf deren Hilfe ich rechnen konnte, danke ich von Herzen. Jenen, die sich diesem Netzwerk der Nächstenliebe anschließen wollen, um so ihren Teil dazu beizutragen, den benachteiligten Menschen in Rio Heimat zu geben, begrüße ich und lade Sie ein bei uns und mit uns zusammen tätig zu werden.

So schließe ich mit dem franziskanischen Gruß

FRIEDEN UND HEIL

Ihr

P. Eckart Höfling OFM

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Neuigkeiten

Der Venerável Ordem Terceira de São Francisco da Penitência gratuliert Frei Eckart Hermann Höfling.

VOT teilt mit grosser Freude mit, dass Pater Eckart am 3. Oktober dieses Jahres in Berlin der Preis “Die Quadriga 2008” verliehen wird. Die Werkstatt Deutschland verleiht diesen Preis jährlich an vier Persönlichkeiten, die sich in ihrer Arbeit um Einheit, Frieden und Veränderungen in der Welt verdient gemacht haben. Unter früheren Preisträgern befinden sich u.a. Gerhard Schröder, Aga Khan, Jean Claude Junker und Koenigin Silvia von Schweden.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hält die Laudatio für Pater Eckart. Zur musikalischen Gestaltung der Preisverleihung wurden zudem 30 Kinder und Jugendliche aus der Hafenschule des Ordens eingeladen, die zusammen mit Peter Gabriel singen, spielen und auftreten werden.

Der Quadriga-Preis wird Pater Eckart für den Aufbau und die Arbeit als Leiter des Krankenhauses des Ordens, der Hafenschule, des Gymnasiums Sonja Kill, des Humanisierungprojektes im Hafen, der fünf Kindertagesstätten und Gemeindezentren und des Kinderdorfes Tanguá verliehen.

Pater Eckart wurde zu einem besonderen Beispiel der Hoffnung und Stärke für Hunderte von Menschen, die mit ihm gemeinsam arbeiten oder von den Sozialprojekten profitieren.

Somit honoriert der Quadriga-Preis Pater Eckarts Leben im Dienste der Armen nach dem Beispiel der Hl. Franziskus.

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